Manche Spinnenarten nehmen es mit Beute auf, die viel größer ist als die Achtbeiner selbst.

Forschende aus Italien haben jetzt herausgefunden, wie die Spinnen das schaffen – und zwar mit einer speziellen Hebetechnik. Offenbar kleben die Spinnen erst nach und nach immer mehr Spinnfäden an ihre Beute. Die Fäden nutzen sie dann quasi als Flaschenzug, um das Beutetier vom Boden in die Luft zu ziehen, so dass es nicht mehr weglaufen kann. In In dieser baumelnden Position kann die Spinne die Beute dann töten und fressen. So konnten die Spinnen sogar Tiere erlegen, die bis zu 50 Mal schwerer waren sie selbst, zum Beispiel Kakerlaken und sogar kleine Eidechsen.

Bei der Untersuchung kam auch heraus, dass die Spinnfäden nicht ausleiern, wenn das Beutetier daran hängt. Das liegt laut den Forschenden wohl daran, dass die Spinne die Fäden wie ein Gummiband schon auf Spannung zieht, bevor sie sie am Beutetier befestigt. Es gibt auch ein Video zu der Hebetechnik.