Seit 400 Millionen Jahren leben Spinnen, Skorpione, Zecken und andere Spinnentiere auf der Welt.

Und jetzt scheint auch klar zu sein, wo sie herkommen: Nämlich aus dem Meer. Rausgefunden haben Forschende das durch das Gehirn eines Fossils, das sie im Fachjournal Current Biology genauer beschreiben.

Bisher dachte man, dass das Fossil ein gemeinsamer Vorfahr von Spinnentieren und Pfeilschwanzkrebsen ist, der im Meer lebte. Die neuen Gehirnuntersuchungen legen aber nahe, dass dieses Meerestier eine der ersten Spinnen war. Denn: Bei Spinnen ist das Gehirn andersrum aufgebaut als bei Pfeilschwanzkrebsen. Es ist quasi einmal umgedreht. Das gilt als entscheidend dafür, dass Spinnentiere sich mit ihren acht Beinen so schnell bewegen können.

Heutzutage lebt übrigens nur noch die Wasserspinne als einzige Spinnenart im Wasser. Weltweit gibt es über 110.000 landlebende Spinnentiere.