Bei vielen Fitnesskursen gehört laute Musik zur Aktivierung und Motivation einfach dazu. Doch manchmal ist sie zu laut - und damit eine Gefahr fürs Gehör.

Ein Forschungsteam der University of Southern California sagt jetzt: Man kann die Musik runterdrehen, ohne dass sie ihre positiven Effekte verliert. Die Forschenden haben in einem Fitnessstudio in Los Angeles Tests mit unterschiedlicher Lautstärke gemacht und insgesamt rund 200 Teilnehmende befragt. Knapp ein Siebtel berichtete von Tinnitus nach dem Sport; einige erzählten, dass sie nur mit Hörschutz trainieren. Kein Wunder bei gemessenen Musik-Lautstärken bis zu 90 dB(A) in den Kursen - das geht in Richtung Bohrmaschine und überschreitet auf Dauer Lärm-Empfehlungen.

Die Forschenden testeten ein paar Dezibel leisere Musikbeschallung. Auch dann fühlten sich die Teilnehmenden noch ordentlich gepusht. Deswegen gehen die Forschenden davon aus, dass sich die Fitness-Musik ohne Probleme runterdrehen lässt.