Sitz, Platz, hol das Stöckchen - Hunde können lernen, was diese Wörter bedeuten, obwohl sie selbst keine Sprache haben.

Bei diesem Lernen scheinen Konsonanten wichtiger zu sein als Vokale, wie eine kleine aktuelle Studie im Fachjournal Science nahelegt. In einem Versuch hörten 20 Hunden eine Reihe von Fantasiewörtern. Wenn bei den Wörter die

Konsonanten betont wurden, waren die Hunde aufmerksamer als wenn die Vokale betont wurden.

Die Forschenden sagen: In den meisten Sprachen orientieren sich auch Menschen eher an Konsonanten, wenn es darum geht, den Anfang und das Ende eines Wortes zu identifizieren und Gesprochenes zu verstehen. Menschenaffen setzen in ihrer Kommunikation dagegen eher auf Vokale. Die Fachleute vermuten, dass die Konsonanten-Vorliebe im Hirn der Hunde durch den ständige Kontakt mit menschlicher Sprache entstanden ist. Ein Tipp ergibt sich auch aus der Studie: Wer möchte, dass der Hund auf den eigenen Namen hört, sollte ihm einen Namen mit vielen Konsonanten geben.