Die Kohle liefert die nötige Energie für die Stahlherstellung. Allerdings entstehen dadurch auch jede Menge klimaschädliche Treibhausgase. Die Energie stattdessen durch klimaneutral hergestellten Wasserstoff zu gewinnen, und den Sektor umzurüsten, ist allerdings teuer.
Ein Forschungsteam des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hat ausgerechnet, dass sich das trotzdem lohnt. Demnach wäre es doppelt so teuer, die ganzen Treibhausgase später wieder aus der Atmosphäre zu holen.
Aktuell ist die Stahlproduktion weltweit für rund sieben Prozent der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Besonders in Indien wird der Sektor gerade rasant ausgebaut. Die Forschenden sehen da aber auch Licht: Denn auch die Produktion von klimaneutralem Wasserstoff wird von der indischen Regierung vorangetrieben.
In Deutschland hakt die Umstellung, unter anderem mangelt es noch am Wasserstoff.
