Fangschreckenkrebse sehen eigentlich ganz harmlos aus, aber sie haben Schmetter-Arme. Und mit denen können sie extrem schnell und hart zuschlagen.
Der Schlag hat die Kraft einer Pistolenkugel. Der Krebs kann damit Schalen von Muscheln knacken. Die Druckwelle des Schlags tötet sogar Fische. Forschende untersuchen schon länger, wie es kommt, dass sich der Krebs bei diesem krassen Schlag und durch die Druckwelle nicht selbst verletzt.
Bekannt war schon, dass die Keulen aus einem sehr robusten Material sind. Forschende aus den USA und Frankreich schreiben jetzt in einer neuen Studie, dass es auch eine Rolle spielt, wie dieses Material aufgebaut ist. Im Aufprallbereich sind die Panzerfasern aufgebaut wie Korkenzieher, und das wirkt dann wie ein Stoßdämpfer. Die Keulen des Krebses brechen dadurch nicht, und außerdem werden schädliche Anteile der Druckwelle rausgefiltert.
Die Forschung könnte dabei helfen, spezielle Schutzausrüstung für Menschen herzustellen. Zum Beispiel, um Menschen vor Explosionen zu schützen.
