Deutschland wird älter und städtischer
Die Deutschen zieht es in die Städte.
Das ist eines der Ergebnisse einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung, in der es um die Entwicklung der Bevölkerung bis zum Jahr 2030 geht. Demnach wachsen Städte wie Berlin und Hamburg deutlich, während Bundesländer wie Sachsen-Anhalt und Thüringen Einwohner verlieren. Insgesamt nimmt die Einwohnerzahl von Deutschland bis 2030 um etwa eine halbe Million ab - im Vergleich zum Jahr 2012.
Außerdem werden die Deutschen immer älter: 2030 wird mehr als die Hälfte älter als 48 Jahre sein. 2012 lag dieser Wert noch bei gut 45 Jahren.
Die Macher der Studie warnen vor den Folgen, besonders für den ländlichen Raum: Für schrumpfende und alternde Regionen werde es immer schwieriger, eine gute Infrastruktur aufrecht zu erhalten.
