Jugendliche und junge Erwachsene sind eine klare Minderheit in Deutschland.
Die Altersspanne 15 bis 24 Jahre macht nur zehn Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Laut dem Statistischen Bundesamt gibt es schon seit Beginn des Jahrzehnts einen historischen Tiefstand. EU-weit liegt der Anteil bei 10,7 Prozent.
Es gibt viele gesellschaftliche Folgen. Die Bevölkerung wird im Schnitt immer älter und immer weniger junge Menschen müssen immer mehr Rentnerinnen und Rentner finanzieren. Dazu kommt, dass Ältere auch eine deutlich größere Wählergruppe ausmachen, was sich auch auf politische Inhalte auswirkt.
Da die Gebutenrate weit unter 2 Kindern je gebärender Person liegt, wird sich der demografische Wandel auch erstmal nicht ändern.
