Kopfsteinpflaster aus Natursteinen wird schon seit vielen Jahrhunderten verlegt.

Für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle ist Kopfsteinpflaster aber eher unangenehm, außerdem geht auch dieser Straßenbelag mal kaputt.

Deshalb testen bundesweit jetzt mehrere Kommunen ein neues Verfahren, bei dem Kopfsteinpflaster einfach abgeschliffen wird.

Warum das gemacht wird

Der Tagesspiegel berichtet, dass in einigen Gemeinden und Städte Fräsarbeiten geplant sind oder schon laufen. Zum Beispiel in Münster in Nordrhein-Westfalen oder in Eichwalde in Brandenburg.

Denn Pflastersteine abschleifen ist günstiger, schneller und nachhaltiger als alles komplett zu erneuern oder zu asphaltieren. Das historische Stadtbild bleibt erhalten, Regenwasser kann durch die Fugen versickern. Die Idee kommt aus einem Forschungsprojekt der TH Wildau und TU Berlin.

Wie es funktioniert

Die Methode: Eine schwere Maschine schleift das Pflaster ab, es entsteht eine fast ebene Fläche. Der Belag muss nicht ausgetauscht werden.

Und auch Radfahren wird angenehmer, und es entsteht weniger Verkehrslärm.