Schon in der Steinzeit gab es Kaugummi.
Das sollte aber nicht den Atem erfrischen, sondern: Die Menschen haben auf Harz herum gekaut, um so Klebstoff herzustellen. In Schweden hat man so ein Steinzeit-Kaugummi beziehungsweise Kauharz gefunden und es verrät etwas über das Leben der Menschen. Forschende haben in dem Harz einiges an DNA entdeckt und es in einem aufwändigen Verfahren analysiert.
Vor 10.000 Jahren gab es Hirsch, Forelle und Nüsse zum Abendbrot
Ihr Ergebnis: Dort in der Nähe von Göteborg saß vor knapp 10.000 Jahren eine Gruppe junger Leute zusammen - Männer und Frauen. Sie hatten wohl gejagt und gefischt und anderes Essen gesammelt. Gegessen hatten sie nämlich Hirschfleisch, Forelle und Haselnüsse.
Einer der Teenager hatte dabei aber vermutlich zu kämpfen, denn er hatte eine schlimme Zahnfleisch-Entzündung. Die Forschenden schließen daraus: Mit der Mundhygiene hatten es die Steinzeit-Skandinavier offenbar nicht so.
Für eine andere Studie wurde schon 2019 ein ähnlicher Fund aus Dänemark untersucht.
