Dabei fielen den Steinzeitmenschen besonders weibliche Mammuts zum Opfer. Ein internationales Forschungsteam hat DNA von mehr als 500 Wollhaarmammut-Knochen analysiert. Ein Teil der Überreste stammte von großen Knochen-Ansammlungen an Orten, wo Menschen vermutlich erlegte Mammuts verarbeitet haben. Der andere Teil der Knochen wurde eher verstreut gefunden, da sind Mammut vermutlich eines natürlichen Todes gestorben.
Laut Studie im Fachmagazin Current Biology waren die Knochen aus den Ansammlungen meistens weiblich, sonst mehrheitlich männlich. Eine Rolle könnte dabei gespielt haben, dass weibliche Mammuts kleiner und vielleicht einfacher zu jagen waren. Wichtiger war aber wohl, dass die Weibchen in Herden lebten - eigentlich ein Vorteil bei der Verteidigung. Die Forschenden vermuten aber, dass die Herden und ihre Bewegungen vorhersehbarer waren als männliche Einzelgänger-Mammuts. Deshalb fanden die menschlichen Jäger sie vielleicht häufiger.
