Viele Menschen wollen nicht im Krankenhaus sterben - wenn es soweit ist, passiert das aber oft trotzdem.

Das Problem: Auch erfahrenes medizinischen Personal kann nicht immer erkennen, wann jemand kurz davor ist zu sterben - sodass der Abschied wunschgemäß gestaltet werden könnte. Das bestätigt die Untersuchung einer Palliativpflegerin aus Großbritannien. Sie hatte eine Reihe von Studien zu dem Thema ausgewertet.

Ergebnis: Ärztinnen und Ärzte richten sich oft nach klinischen Hinweisen wie der Diagnose eines Patienten. Das Pflegepersonal schaut eher auf äußere Veränderungen wie mangelnden Appetit, Unruhe oder Lethargie. Besonders häufig wurde Kurzatmigkeit genannt.

Richtig eindeutige Vorzeichen des Todes kannten die Befragten aber nicht. Die meisten verlassen sich auf ihre Erfahrung und Intuition. Gerade in Krankenhäusern fehlen die laut der Studie aber oft - weil das Personal so stark darauf ausgerichtet sei, Leben zu retten und das Sterben eher ignoriert werde.