Autotune kann helfen, wenn ein Sänger oder eine Sängerin in Wirklichkeit gar nicht singen kann.

Per Software können Tonhöhen korrigiert werden - im Ergebnis klingt die Aufnahme dann am Ende besser als das, was im Studio gesungen wurde.

Eine Forscherin der Universität Seattle sagt jetzt, Orgeln könnten für eine Art natürliches Autotune verantwortlich sein. Ihr zufolge pfeift die Orgel praktisch mit, wenn in einer Kirche oder einem Konzertsaal Musik gespielt oder dort gesprochen oder gesungen wird. Die Forscherin hat auf einer Wissenschaftskonferenz von Tests berichtet, bei denen sie das nachgewiesen hat.

Der Autotune-Effekt bei Orgeln kommt dadurch zustande, dass die Orgelpfeifen mitschwingen - und zwar bei den gleichen Frequenzen, auf die sie gestimmt wurden. Das sorgt praktisch dafür, dass sie eine Sängerin, einen Redner oder ein anderes Instrument unterstützen - auch wenn die Orgel selbst gerade gar nicht gespielt wird.