und ordnet dann in untergewichtig, normal- oder übergewichtig ein. Eine Studie im Fachblatt Nature Medicine zeigt, dass der BMI allein nicht ausreicht, um bestimmte Gesundheitsrisiken einzuschätzen. Dazu haben Forschende von fast 2.000 Menschen Blutproben und Stoffwechselprodukte analysiert und daraus den metabolischen "metBMI" berechnet.
Laut dem Team kann er Stoffwechselstörungen aufdecken, die auf der Waage nicht zu sehen sind. Zum Beispiel kam bei einigen Normalgewichtigen durch den "metBMI" raus, dass sie ein höheres Risiko für etwa Diabetes, Fettleber oder Entzündungen hatten. Umgekehrt gab's auch Leute mit Übergewicht, deren Stoffwechsel vergleichsweise gesund war.
Der Studie zufolge liegt das unter anderem daran, dass Körper Fett unterschiedlich lagern - je nachdem wo, hat es mehr oder weniger Folgen für den Stoffwechsel.
