Forschende aus Neapel und Oxford haben jetzt allerdings herausgefunden, dass KI-generierte Essensbilder uns noch mehr gefallen als tatsächliche Fotos. Das zeigte eine Studie mit rund 300 Teilnehmenden. Sie fanden die KI-Bilder deutlich appetitanregender, und zwar dann, wenn sie nicht wussten, dass sie künstlich erzeugt worden waren. Die Bilder waren oft symmetrischer, glänzender und hatten mehr Licht und Farbe, und das Essen wirkte gehaltvoller. Das machte die abgebildeten Lebensmittel offenbar attraktiver.
Die Forschenden sehen das Ergebnis auch kritisch: Zwar könnten die KI-Bilder billiger erzeugt werden, aber sie könnten den Appetit auch zu sehr anregen, das könnte ungesundes Essverhalten fördern und auch unrealistische Erwartungen an Essen erzeugen, das in der Realität dann noch weniger perfekt aussieht.
