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Musik kann beruhigend sein, Spaß machen und trösten - in der Pandemie war Musik vielen ein treuer Begleiter.

Forschende vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main haben mehr als 5.000 Menschen von drei Kontinenten während des ersten Lockdowns im letzten Jahr befragt. Sie wollten wissen, wie Musik während der Pandemie geholfen hat.

Ergebnis: Fast die Hälfte der Befragten nutzte Musik ganz bewusst zur Bewältigung, aber auf unterschiedliche Weise. Menschen, die eher negative Emotionen hatten, hörten Musik vor allem zur Beruhigung, um mit Depressionen, Angst und Stress klarzukommen. Menschen, die eher positiv eingestellt waren, nutzten Musik vor allem als Ersatz für menschlichen Kontakt: Denn Musikhören und Musikmachen vermittelte ihnen das Gefühl, immer noch Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Dabei half auch sogenannte Corona-Musik, also Titel, die während des Lockdowns geschrieben wurden. Die stärken laut den Forschenden nicht nur die Gemeinschaft als eine Art kollektive Bewältigungsstrategie, sondern auch die Einzelnen.

Wiebke Lehnhoff, Wissensnachrichten bei Deutschlandfunk-Nova
"Frühere Studien hatten auch schon gezeigt, dass Musik total gut ist, um mit Alltagsproblemen klarzukommen. Und in der Corona-Pandemie wurde ja schon früh berichtet über Menschen, die auf Balkonen singen, oder Behörden-Videos in Song-Form."

Dabei half auch sogenannte Corona-Musik, also Titel, die während des Lockdowns geschrieben wurden. Die stärken laut den Forschenden nicht nur die Gemeinschaft als eine Art kollektive Bewältigungsstrategie, sondern auch die Einzelnen.