In den MINT-Fächern an den Unis studieren nämlich so viele Frauen wie noch nie. Das zeigen Zahlen des statistischen Bundesamtes für 2024. MINT: Das steht für Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Und da waren 36 Prozent der Menschen, die ein neues Studium angefangen haben, weiblich. Das ist ein neuer Rekord. Vor 10 Jahren waren es noch 31 Prozent.
Bei Ausbildungen sieht die Sache ein bisschen anders aus: In den handwerklichen Berufen, die zu MINT zählen, waren unter den neuen Azubis nur 12 Prozent Frauen. Da hat sich der Anteil auch kaum verändert.
Es gibt außerdem große Unterschiede zwischen einzelnen Ausbildungsberufen: Bei den Mediengestalterinnen und -gestaltern waren zum Beispiel 72 Prozent weiblich, es gab aber nur 3 Prozent weibliche Elektrikerinnen.
