Sie wurden zwischen 800 vor Christus und 350 nach Christus als Gräber für die Herrscher des Königreichs Kusch gebaut. Dabei sind sie kleiner, aber steiler als ihre ägyptischen Verwandten. Durch den Bürgerkrieg im Sudan sind die Pyramiden von Meroë bedroht - Archäologen und Wachleute haben der Nachrichtenagentur AP erzählt, dass keine Instandhaltung mehr möglich ist. Einige Steine sind von den Pyramiden schon heruntergefallen. Außen und innen lagert sich salziger Sand ab, der die zerbrechlichen Steine und Inschriften beschädigen kann.
Die Unesco warnt schon länger vor den kulturellen Folgen des Bürgerkriegs in Sudan, der seit dreieinhalb Jahren komplett eskaliert ist. Seitdem sind dort schon mehr als 100 kulturelle Stätten beschädigt worden, und mehr als 20 Museen wurden geplündert oder zerstört.
