Eigentlich hat die Finanzpolizei den Meeresboden vor der süditalienischen Küste auf Schmuggelware kontrolliert, dabei hat sie aber einen bedeutenden archäologischen Fund gemacht: das Wrack eines antiken römischen Frachtschiffs.

Laut Fachleuten stammt es wahrscheinlich aus dem 4. Jahrhundert und war damals irgendwo in Nordafrika gestartet. An Bord hatte es mehrere Amphoren mit der römischen Version von vietnamesischer Fischsauce drin. Garum heißt die, wurde aus fermentierten Fisch-Resten hergestellt und war ein sehr beliebtes Gewürz in der römischen Küche.

In den kommenden Monaten sollen Forschende das Wrack dokumentieren und untersuchen. So wollen sie mehr über Handelsrouten, Schiffsbau und Warenverkehr in der späten römischen Kaiserzeit erfahren.