In Südkorea war Hundefleisch lange eine Delikatesse, jetzt machen gerade aber viele Farmen dicht, auf denen Hunde gezüchtet wurden.
Die Regierung sagt, dass bisher schon mehr als 80 Prozent der Höfe ihre Schließung angemeldet haben. Das liegt an einem neuen Gesetz, das ab nächsten Februar in Kraft tritt. Damit ist Hundefleisch in Südkorea komplett verboten. Dann drohen für Zucht, Schlachtung und Verkauf bis zu drei Jahre Haft.
Der Staat zahlt den Farmern auch Geld, wenn sie aus dem Geschäft aussteigen – er kontrolliert aber nicht, was mit den Tieren passiert. Dafür gibt's gerade viel Kritik. Tierschützerinnen - und schützer gehen davon aus, dass viele Hunde am Ende doch noch getötet werden.
