So könnte der Süßstoff Aspartam dazu führen, dass sich in den Arterien verstärkt Ablagerungen bilden. Unbehandelt können solche Ablagerungen das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöhen. Grund für die Ablagerungen ist offenbar, dass Aspartam den Insulinspiegel im Blut steigen lässt. Das fördert Entzüdungsreaktionen und die wiederum verstärken die Bildung von Ablagerungen.
Zu dem Schluss kommt eine Studie im Fachjournal Cell Metabolism nach Experimenten mit Mäusen: Die Tiere bekamen den Süßstoff drei Monate lang in ihr Futter gemischt. Daraufhin hatten diese Mäuse im Vergleich zur Kontrollgruppe nicht nur größere und fettigere Ablagerungen in den Arterien und wiesen höhere Entzündungswerte auf. Blutuntersuchungen zeigten auch den erhöhten Insulinspiegel.
Ob die Ergebnisse auch direkt auf den Menschen übertragen werden können, ist noch nicht klar.
Aspartam ist 200-mal so süß wie herkömmlicher Zucker. Es wird vor allem in zuckerfreien Limonaden und Light- und Zero-Getränken zum Süßen genutzt.
