Die Polizei wirft ihnen vor, Elefanten erschossen und ihre Stoßzähne entfernt zu haben, für den illegalen Elfenbeinhandel.
Die Ermittlungen begannen vor zwei Jahren. Seitdem sind in der Provinz Riau ein Dutzend Elefantenkadaver gefunden worden - alle mit abgetrenntem Kopf. Die Polizei geht davon aus, dass das Netzwerk arbeitsteilig organisiert war - mit Schützen, Helfern zum Abtrennen der Köpfe, Waffenlieferanten, Finanziers und Zwischenhändlern für den Verkauf des Elfenbeins. Bei einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 15 Jahre Haft.
Die seltenen Sumatra-Elefanten leben ausschließlich auf der indonesischen Insel und sind laut der Weltnaturschutzunion IUCN vom Aussterben bedroht. Der WWF schätzt, dass nur noch 2.500 bis 2.800 der Tiere in freier Wildbahn leben. Hauptursache ist neben Wilderei und Konflikten mit Menschen der massive Verlust des Lebensraums, weil für Palmölplantagen Wald abgeholzt wird.
