Dabei wurden nicht nur viele Menschen getötet, sondern auch antike Stätten ausgeraubt. US-Forschende sagen jetzt, dass diese Plünderungen in den letzten Kriegsjahren deutlich zugenommen haben.
Die Fachleute haben stichprobenartig Satellitenbilder untersucht und festgestellt: Von den knapp 200 ausgewerteten, archäologischen Stätten in Syrien wurden weit mehr als die Hälfte geplündert - bei einer früheren Untersuchung war der Anteil wesentlich geringer.
Die Bilder zeigen auch, dass bei den Plünderungen Bulldozer eingesetzt wurden. Und die Stätten wurden laut den Forschenden für Kämpfe genutzt und dadurch beschädigt. Zum Beispiel wurden antike Ruinen plattgemacht, damit dort Panzer stehen können.
Die Forschenden machen die türkische Armee für die Zerstörung verantwortlich. Sie hatten die betroffenen Regionen in Syrien während des Bürgerkriegs besetzt.
