Bei Untersuchungen ist laut dem zuständigen Veterinäramt festgestellt worden, dass die Tiere sich mit dem hochansteckenden Staupe-Virus und mit Bakterien infiziert hatten. Laut der Bangkok Post wurden die Gehege desinfiziert, 174 Tiger hätten den Ausbruch bisher überlebt. Das Landwirtschaftsministerium teilte mit, unter Tigern in Gefangenschaft sei Inzucht verbreitet - womöglich sei dadurch das Immunsystem der Tiere geschwächt worden.
Der betroffene Tierpark "Tiger Kingdom" wirbt damit, dass Touristinnen und Touristen dort die Raubtiere anfassen und Fotos mit ihnen machen können. Tierschützerinnen und Tierschützer kritisieren das. Ein Sprecher der Organisation Peta sagte, die Tiere hätten in Elend, Gefangenschaft und Angst gelebt und seien auch so gestorben. Reisende könnten einen Unterschied machen, indem sie einen Bogen um solche Tierparks machen - ohne Eintrittsgelder müssten sie schließen. In freier Wildbahn leben laut dem WWF nur noch etwa 5.600 Tiger.
