In einem tibetischen Gletscher sind 15.000 Jahre alte Viren entdeckt worden.
Forschende unter anderem von der Ohio State University hatten Proben eines Gletschers auf der höchsten Hochebene der Erde analysiert. Die darin entdeckten Viren wurden vorher noch nie gefunden.
Offenbar blieben sie gerade wegen der extremen Kälte im Gletscher erhalten. Denn - spezielle Gene erlauben es ihnen, Zellen in solchen extremen Umgebungen zu infizieren. Die Forschenden spekulieren jetzt, ob es auch an anderen eisigen Orten Überreste von Viren gibt. Zum Beispiel auf dem Mars oder dem Mond.
Die Erkenntnisse könnten auch dabei helfen, abzuschätzen, wie Viren und Bakterien auf den Klimawandel reagieren werden. Denn auch der bringt Extremwetter mit sich.
