Denn ihr Mageninhalt hat keine Hinweise auf ihre Beute gegeben. Jetzt schreiben Forschende im Fachblatt PNAS, dass die Spinnen sich von Bakterien ernähren. Diese Bakterien leben auf den Spinnen drauf und verstoffwechseln Methan, das an einigen Stellen am Meeresgrund aus dem Boden sprudelt.
Unter dem Mikroskop konnten die Forschenden sehen, dass es an einigen Stellen auf den Spinnen weniger Bakterien gab. Das sah aus wie auf einer Wiese, die gerade abgegrast worden ist. Auch der Mund der Spinnen ist so geformt, dass sie die Bakterien gut abfressen können.
Diese Spinnen sind nicht die einzigen Bakterien-fressenden Tiefseebewohner. Auch von Yeti-Krabben ist bekannt, dass sie Bakterien essen. Die leben auf ihren Zangen und verstoffwechseln Schwefel.
