Ein internationales Forschungsteam hat jetzt dort eine neue Korallenart entdeckt: Eine Steinkoralle, die in 4000 Metern Tiefe im Pazifik zwischen Hawaii und Mexiko lebt. Das Besondere ist, dass sie direkt auf Manganknollen wächst. Das sind die kartoffelgroßen Mineralklumpen, die den Tiefseebergbau so interessant machen. Denn die Knollen sind voll mit Metallen wie Mangan, Nickel und Kobalt.
Gefahr durch Tiefseebergbau
Die Forschenden sagen, Steinkorallen und Manganknollen bilden eine einzigartige ökologische Beziehung. Im Fachmagazin Zoological Journal of the Linnean Society warnen sie, dass die ganze Art durch geplanten Tiefseebergbau gefährdet ist.
Einiges an Leben auf Manganknollen
Die Steinkorallen sind auch nicht das einzige Leben auf Manganknollen. Laut der Studie wurden auf den Mineralklumpen auch schon Moostierchen, Schwämme und Weichkorallen gefunden.
