Hunde lesen unsere Gefühle besser als gedacht. Forschende der Uni Wien haben nachgewiesen: Hunde erkennen nicht nur ein Lächeln, sondern können auch Traurigkeit, Angst und Wut voneinander unterscheiden.
Für die Studie wurden zwölf Hunden Fotos von Menschen mit verschiedenen Gesichtsausdrücken gezeigt. Dabei wurde ihre Gehirnaktivität gemessen. Auf fröhliche Gesichter reagierten die Hundehirne besonders stark. Klar, ist ja wichtig zu bemerken, wenn es Herrchen oder Frauchen gut geht.
Besonders spannend: Es ist die erste Studie, bei der Hinweise gefunden wurden, dass Hunde eben auch verschiedene negative Emotionen auseinanderhalten können. Die Wissenschaftler sagen: Hunde verstehen Gefühle zwar nicht genauso wie wir Menschen. Trotzdem haben sie sich durch das Zusammenleben mit uns erstaunliche soziale Fähigkeiten angeeignet.
Die Studie dazu steht im Fachmagazin iScience.
