Tiere

Krokodile haben beim Schlafen immer ein Auge offen

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Wer schläft, ist in der Zeit völlig ungeschützt.

Deshalb hat sich die Evolution bei manchen Tieren was Besonderes ausgedacht: einseitigen Schlaf. Das heißt, die fahren einfach nur eine Hirnhälfte runter - während die andere aktiv und wachsam bleibt. Das hat ein internationales Forscherteam bei Krokodilen festgestellt und berichtet darüber im Journal of Experimental Biology.

Sie beschreiben, dass sie Salzwasserkrokodile beobachtet haben - und zwar Jungtiere, denn die haben noch einige Fressfeinde. Die Forscher haben die Tiere rund um die Uhr überwacht und besonders drauf geachtet, ob sie beide Augen offen hatten, nur eins oder ob beide Augen zu waren. Dabei kam raus: Die Krokodile haben beim Schlafen immer ein Auge offen. Damit können sie dann die Umgebung beobachten und mögliche Gefahren erkennen.

Hier gibt's einen Artikel dazu in der Welt und hier bei der BBC.