Verschwinden Beutetiere, haben Raubtiere erst einmal nichts mehr zu fressen. Sterben Raubtiere aus, können sich ihre Beutetiere stärker vermehren als vorher.
Forschende der Michigan State University in den USA haben mehrere hundert Säugetierarten daraufhin untersucht, was das Aussterben anderer Arten mit ihnen gemacht hat. Das Ergebnis ist, dass die Folgen für die Tierwelt auf den einzelnen Kontinenten ziemlich unterschiedlich waren.
So haben es Säugetiere in Afrika offenbar besonders gut geschafft, sich anzupassen. Es gibt viele große Arten, Raubtiere ernähren sich von einer ganzen Reihe von Beutetieren. Auf dem amerikanischen Kontinent lief es wohl dagegen nicht so gut. Dort sind mehr große Säuger ausgestorben. Überlebende Arten sind auch heute noch eher speziell in ihrer Nahrungswahl.
