Vielen Tier- und Pflanzenarten auf der Erde geht es schlecht.

Die internationale Rote Liste der Weltnaturschutzunion IUCN ist nun so lang wie nie zuvor. Auf ihr sind knapp 26 000 bedrohten Tier- und Pflanzenarten gelistet. Das meldet die Umweltorganisation WWF.

Schlechter als zuvor geht es unter anderem den fliegenden Insekten und den Elefanten, die wegen ihres Elfenbeins getötet werden. Daumen runter auch für andere Arten in Afrika: Geparden leben oft außerhalb von Schutzgebieten und sind deswegen in Gefahr. Schuppentiere werden in großem Stil gehandelt, weil ihre Schuppen angeblich Heilkräfte haben. Koalas in Australien haben immer weniger Eukalyptuswälder zum Leben.

Eine Verschnaufpause gibt es bei den Meeresschildkröten, seltenen Flussdelfinen im Mekong und Fischottern. Sie kommen laut WWF in Deutschland wieder häufiger vor als früher, weil Wasserläufe renaturiert und weniger durch Menschen genutzt werden.