Riffmantas schwimmen offenbar nicht gern weit - tauchen dafür aber auch mal tiefer, wenn es für die Futtersuche sein muss.
Das zeigt eine Beobachtungs-Studie im Fachjournal Plos One. Vor einer Inselgruppe in Papua-Neuginea wurden zehn der großen Rochen mit Trackern verfolgt, über wechselnde Jahres- bzw. Monsun-Zeiten. Ergebnis: Die Riffmantas bewegten sich meist nicht weiter weg als ein paar Kilometer. Die maximal registrierte Entfernung waren 87 Kilometer - viel weniger, als die bis zu 4,50 Meter großen Mantas eigentlich schwimmen könnten.
Sie sind dafür aber je nach Jahreszeit in unterschiedlichen Wassertiefen unterwegs - denn ihre Beute, kleine Krebstierchen, halten sich während der Monsun- und Trockenzeiten nicht immer in derselben Wasserschicht auf. Teilweise tauchen die Mantas wohl bis zu 400 Meter tief.
