Wer was über ADHS, Autismus, Depression oder Angststörungen wissen will, sollte sich lieber nicht auf TikTok verlassen.
Ein Team der Uni Duisburg-Essen hat mehr als 170 deutschsprachige TikTok-Videos ausgewertet, in denen es um diese Themen ging und die Millionen von Views hatten. Nur jedes fünfte Video wurde von den Forschenden als korrekt eingestuft. Jedes dritte war falsch, und in sehr vielen ging es um persönliche Erfahrungen, aber ohne medizinischen Hintergrund.
Die Forschenden warnen, dass die falschen Infos dazu führen können, dass Menschen sich selbst falsch einstufen und dann vielleicht nicht die Therapie bekommen, die sie brauchen. Es gibt auch Videos von Fachleuten - die sind zuverlässiger, aber auch die ersetzen keine professionelle Diagnose.
Andere Studien hatten schon gezeigt, dass auch Infos über Darmkrankheiten, Asthma und Skincare auf TikTok oft falsch sind.
