Das überlebte aber nicht viel länger als seine bekannte Schwester. 1916 traf die Britannic in der griechischen Ägäis auf eine Seemine und sank. Jetzt, mehr als 100 Jahre später, hat ein Tauch-Team zum ersten Mal ein paar Sachen aus dem Wrack vor der Insel Kea an die Oberfläche geholt.
Griechenlands Kulturministerium hat die Funde vorgestellt: Unter anderem haben die Taucher eine Schiffsglocke, eine Signallaterne und versilberte Serviertabletts aus dem Wrack geborgen. Die Funde wurden zur Konservierung nach Athen gebracht und sollen in einem neuen Museum für Unterwasser-Archäologie gezeigt werden. Das wird gerade in Piräus gebaut.
Die Britannic war genau wie die Titanic in einer Werft in Nordirland gebaut worden. Sie wurde im Ersten Weltkrieg von der britischen Marine in ein Hospitalschiff umgebaut. Als das Schiff 1916 sank, waren mehr als 1.000 Menschen an Bord, 30 von ihnen kamen ums Leben.
