Der Klimawandel könnte diese Zahl weiter erhöhen. Denn extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen treten immer häufiger auf. Das erhöht das Risiko zu ertrinken, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Was auch reinspielt: Je wärmer es ist, desto häufiger gehen Menschen zur Abkühlung ins Wasser. Studien in Großbritannien haben gezeigt, dass die Zahl der Menschen, die ertrinken, mit jedem zusätzlichen Grad Wärme um gut sieben Prozent steigt.
Die WHO hat dazu jetzt Empfehlungen rausgegeben. Unter anderem Maßnahmen, wie Ufer und Strände besser gesichert werden können, und sie schlägt Schwimmunterricht für Kinder vor sowie Rettungskurse für Sanitäter und Freiwillige. Bei Kindern und Jugendlichen zwischen fünf und vierzehn zählt Ertrinken zu den zehn häufigsten Todesursachen.
