In Kenia kommen die Ermittlungen zu einem ungeklärten Elefantensterben voran.

Die Naturschutzbehörde meldet, dass vier Tatverdächtige festgenommen wurden. Eine Person werde noch gesucht. Die Ermittler hatten davor bei Durchsuchungen Chemikalien sichergestellt - die sollen jetzt im Labor untersucht werden.

Seit Ende Juni sind im Amboseli-Nationalpark in Kenia 18 tote Elefanten gefunden worden. In ihrem Blut wurde Blausäure festgestellt. Die könnte von Pestiziden stammen, mit denen Tomaten gespritzt waren, die die Elefanten gefressen hatten. Die Ermittler schließen aber auch eine vorsätzliche Tötung der Elefanten mit Gift nicht aus. Im Gebiet des Nationalparks leben Bauern, die oft Probleme mit den Elefanten haben - weil sie auf die Felder kommen und die Ernte wegfressen. Es wäre nicht das erste Mal, dass unliebsame Elefanten vergiftet wurden.