Parks und begrünte Flächen in der Stadt können das Klima schützen, denn die Pflanzen speichern CO2.
Ein internationales Forschungsteam beschreibt im Fachjournal Earth's Future ein neues Modell, mit dem man berechnen kann, wie viel von dem Treibhausgas einzelne Bäume, Gärten und Grünstreifen aufnehmen.
Auf München angewendet ergab das: Bäume und besonders alte Bäume sind die besten Klimaschützer im Stadtgrün, sie können an sonnigen, heißen Tagen die kompletten CO2-Emissionen des Straßenverkehrs binden. Rasenflächen setzen dagegen mehr CO2 frei als sie binden. Die Forschenden sagen, trotzdem ist Rasen besser fürs Klima als versiegelte Flächen. Die Grünflächen kühlen die Lufttemperatur, nehmen überschüssiges Wasser auf und sorgen dafür, dass sich Menschen in der Stadt wohler fühlen.
Die gesamte Stadtvegetation kompensiert in München übers Jahr gesehen zwar nur zwei Prozent der CO2-Emissionen, das ist laut den Forschenden aber ein wichtiger Beitrag.
