Vor 200 Millionen Jahren hat es in Europa tausende Jahre lang gebrannt.

Damals gab es große Vulkanausbrüche, das freigesetzte CO2 veränderte das Klima massiv. Die Durchschnitts-Temperaturen stiegen um 5 bis 10 Grad und große Wälder brannten einfach ab. Das war aber noch nicht das Ende der Brände.

Ein internationales Forschungsteam schreibt jetzt im Fachblatt Nature, dass große Farne die Landschaft in Nordwest-Europa besiedelt haben. Aber diese riesigen Farn-Savannen waren sehr anfällig für großflächige Brände. Die Forschenden konnten mehrere Bohrkerne aus der Zeit analysieren, aus Luxemburg, Dänemark, Großbritannien und Deutschland. Und sie zeigten alle dasselbe:

Ausgetrocknete Farne haben oberirdisch immer wieder gebrannt, sie konnten aus dem unterirdischen Wurzelsystem schnell wieder nachwachsen und andere Pflanzen verdrängen. Die Forschenden gehen davon aus, dass diese Farn-Dominanz mit Feuer-Inferno in Europa mindestens 40.000 Jahre angedauert hat.