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Während Corona-Lockdowns wurde in Frankreich nicht Klopapier gehamstert, sondern Wein.

Aber auch in anderen Ländern wird offenbar mehr getrunken, je länger die Menschen praktisch zu Hause eingesperrt sind.

Eine Studie aus den USA legt nahe, dass die Wahrscheinlichkeit für Trink-Exzesse steigt – und zwar von Woche zu Woche, die ein Lockdown dauert. Die Forschenden haben mit Angaben von 2000 Erwachsenen gearbeitet - die waren über vier Wochen online befragt worden. Besonders hoch war die Gefahr bei Menschen, die eh schon zu viel trinken oder alkoholkrank sind. Bei ihnen stieg die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich betrinken, mit jeder Lockdown-Woche um knapp 20 Prozent. Auch bei Menschen ohne Alkoholabhängigkeit stieg dieser Wert, wenn auch lange nicht so stark. Waren Kinder im Haus, sank die Trink-Wahrscheinlichkeit hingegen.

Eine der Studienautorinnen beschreibt einen längeren Aufenthalt zu Hause als Stressfaktor im Leben, der sich auf das Trinken auswirkt – und die Corona-Pandemie könnte diesen Stress noch verstärkt haben.