Bäume entwickeln unterschiedliche Anpassungsstrategien an ihre Umwelt - und wahrscheinlich auch an den Klimawandel.

Um das genauer zu untersuchen, vermisst ein Team aus Uni-Forschenden und Forstfachleuten Bäume in einem Waldstück in Mecklenburg-Vorpommern - kurz vor der Ostseeküste.

Jetzt haben sie dort eine ungewöhnliche Beobachtung gemacht: Das Team stellte fest, dass eine Lärche im Sommer das Wachstum eingestellt hat - sozusagen eine Art Siesta gemacht hat. Wahrscheinlich wegen der Trockenheit. Erst als es wieder geregnet hat, ist der Baum dann weiter gewachsen.

Die Forschenden sagen, es ist das erste Mal, das sie so ein Wuchsverhalten in Mecklenburg-Vorpommern beobachtet haben. Typisch sei das eher für den Mittelmeerraum.

Das Wald-Monitoring-Projekt in Mecklenburg-Vorpommern läuft noch bis 2027. Ziel ist, so viel wie möglich darüber zu lernen, wie sich Bäume an die Klimaveränderungen anpassen.