Das wollte sich offenbar eine tschechische Forscherin zu Nutze machen - wurde aber jetzt per Gericht gestoppt. Den Mondstaub hatten Sonden der früheren Sowjetunion in den 1970er Jahren gesammelt. Die Wissenschaftlerin hatte die Proben vor 30 Jahren auf einer Forschungsreise entgegengenommen - im Auftrag der tschechischen Akademie der Wissenschaften. Allerdings hatte sie den Mondstaub nie ausgehändigt, sondern seitdem unbemerkt zu Hause aufbewahrt.
Aufgeflogen ist der Fall erst jetzt, weil die Familie der Frau das Material offenbar verkaufen wollte - an Sammler aus dem Ausland. Als die Familie für den Mondstaub eine Exportgenehmigung als Kulturgut beantragte, wurden die Behörden stutzig. Die Akademie klagte auf Herausgabe und hat jetzt vor dem Obersten Gericht Recht bekommen.
