Bärlappgewächse haben eines der größten Massenaussterben der Erdgeschichte überlebt. Wie die krautigen Pflanzen das geschafft haben, zeigt eine neue Studie im Fachmagazin [Nature Ecology & Evolution|https://www.nature.com/article...].
Vor rund 250 Millionen Jahren erwärmte sich die Erde stark. Landpflanzen waren regelmäßig Temperaturen von über 40 Grad Celsius ausgesetzt. Forschende haben unter anderem fossilierte Bärlappgewächse untersucht und sie mit heute lebenden Verwandten verglichen. So fanden sie Hinweise darauf, dass die Pflanzen damals eine besondere Form der Fotosynthese nutzten. Der Trick dabei ist, dass die Pflanzen nachts, wenn es kühler ist, CO2 aufnehmen und in umgewandelter Form speichern. Tagsüber, wenn es heißer ist, schließen sie ihre Blattöffnungen, verlieren dadurch weniger Wasser, und nutzen das gespeicherte CO2 für die Fotosynthese.
Auch heute noch gibt es Pflanzen, die das so machen, einige Wüstenpflanzen zum Beispiel.
