Die gleiche Regenmasse führt an ein und demselben Ort oft zu völlig unterschiedlichen Wassermengen in den Flüssen.

Das macht die Vorhersage von Überschwemmungen ziemlich schwer. Eine Studie im Fachmagazin Nature Water zeigt, dass das für fast 90 Prozent aller Flusseinzugsgebiete weltweit gilt. Denn: Ob ein Regenguss an einem Fluss für Überschwemmungen sorgt, hängt davon ab, wie feucht der Boden in der Region ist. Wo es immer wieder mal trocken ist und die Abstände zwischen Regenschauern stark schwanken, wechselt der Boden ständig den Zustand.

Nur in ganz wenigen Regionen weltweit ist das nicht der Fall - zum Beispiel in extrem regenreichen Küstenstreifen.

Als ein Ergebnis haben die Forschenden eine Online-Karte erstellt, die Flussregionen weltweit kategorisiert. Auch ein frei zugängliches Tool, um Einzugsgebiete einzuschätzen, haben sie online gestellt. Das alles soll eine Basis geben für genauere Vorhersagen.