Forschende aus Großbritannien haben im Fachmagazin Ecology and Evolution eine Übersichtsstudie dazu vorgelegt. Betrachtet werden darin sowohl Studien von Tieren in freier Wildbahn als auch Berichte von Tierhaltern.
Zu den Ergebnissen gehört, dass Vögel in freier Wildbahn öfter onanieren als in Gefangenschaft - beides kommt vor. Masturbation kommt zum Beispiel bei Papageien, Enten, Puten und Hühnern vor. Oft reiben die Tiere ihren Hinterleib an einem Gegenstand.
Die Forschenden sehen ihre Studie als wichtige Grundlage auch für die Arbeit von Tierärzten und -ärztinnen. Denn oft wird und wurde Vogelhaltern dazu geraten, Masturbation bei ihren Tieren zu verhindern - auf Grund der Annahme, dass Vögel das nur in Gefangenschaft machen würden.
Berichtet wird von Versuchen, Vögel vom Masturbieren abzuhalten - in Extremfällen auch mit Hormontherapien und Operationen.
