Giraffen, Elefanten, exotische Tiere: Zoos wurden mal erfunden, um Leute zu unterhalten. Aber mittlerweile haben sie auch andere Zwecke: Zoos sollen bilden, sie dienen der Forschung und helfen bedrohten Tieren beim Überleben.
Forschende der Universität Brighton haben sich das für britische Zoos genauer angesehen, und sie schreiben im Fachblatt Plos One: Das könnte besser gehen.
In den untersuchten Zoos und Aquarien im Vereinigten Königreich leben über 2.600 verschiedene Wirbeltierarten, insgesamt mehr als 100.000 Tiere. Die meisten davon sind Fische. Amphibien kommen dagegen kaum vor, obwohl sie die am stärksten bedrohte Wirbeltier-Klasse sind.
Weniger als 30 Prozent der Tiere waren Arten, die auf der Roten Liste stehen und mal mehr, mal weniger gefährdet sind. Die Forschenden sagen: Zoos könnten die Vielfalt bedrohter Arten in ihren Sammlungen noch weiter erhöhen. Auch, wenn jenseits der öffentlichen Ausstellungen schon viel Artenschutz betrieben werde.
