Blaue Hunde unterwegs in der verstrahlten Zone von Tschernobyl - das hat vor einigen Tagen für Schlagzeilen gesorgt, und für teils wilde Theorien.

Jetzt hat der Generaldirektor der staatlichen ukrainischen Beobachtungsstelle der Zone, Serhij Kirjejew, eine Erklärung geliefert. Er sagte Journalisten, die Hunde hätten ein blaues Fell, weil sie markiert wurden - nachdem sie eingefangen wurden, um sie zu sterilisieren. Solche Sterilisierungsaktionen gebe es, um die Ausbreitung der Streuner einzudämmen. Der Fachmann versicherte, dass die blaue Farbe für die Hunde harmlos ist. Zu der Erklärung passt auch ein Bericht der New York Post. Laut dem haben Menschen aus der Gegend berichtet, dass die Hunde vor kurzem noch kein blaues Fell hatten.

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Die ganze Geschichte geht auf ein Insta-Video zurück, das drei Hunde mit blau verfärbtem Fell zeigt. Es stammt von der Organisation Dogs of Chernobyl, die sich um die geschätzt 700 Streuner in der Sperrzone kümmert. Geschätzt sind es an die 700 Hunde.

Auch die Gen- und Evolutions-Forschung interessiert sich für die Hunde und andere Tiere - und dafür, wie sie mit der Strahlung klarkommen. Eine Studie zeigt, dass manche Frösche in Tschernobyl dunkler geworden sind.