Müll, Kanalisation, Kneipen... In Städten kann es öfter mal miefen.

In Ulm beschweren sich aber so viele über Gestank, dass jetzt ein Forschungsprojekt dem Ganzen auf die Spur geht.

Meldungen und Wetterdaten werden verknüpft

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg hat das gestartet: Ein Jahr lang kann man per App (Ortelium) melden, wenn es irgendwo komisch riecht. Das wird gesammelt und mit meteorologischen Daten verknüpft.

So will die Stadt rausfinden, aus welchen Entfernungen Gerüche wahrgenommen werden und ob sich vielleicht Verursacher eingrenzen lassen.

Ulm guter Ort für App-Test

Eine Sprecherin vom Landesamt sagt, dass in den letzten Jahren immer wieder Geruchsbeschwerden bei der Stadt eingegangen sind, wo keine Quelle gefunden werden konnte. Deswegen sei Ulm ein guter Ort, um die App und ein modernes Geruchs-Beschwerdemanagementsystem zu testen.

Geruchsmelder werden können alle aus Ulm und Umgebung - Interessierte können sich noch immer bei der Stadt melden.