Eine Untersuchung des Robert-Koch-Instituts zeigt, dass es unter der Woche oft weniger als sieben Stunden in der Nacht sind. Das trifft auf knapp 40 Prozent der Befragten zu. Wie die Forschenden im Journal of Health Monitoring schreiben, ist das bei Erwachsenen laut internationalen Schlafempfehlungen zu kurz. Es sind etwas mehr Männer als Frauen vom zu kurzen Schlaf betroffen. Für die Untersuchung sind mehr als 8000 Erwachsene in Deutschland befragt worden. Am Wochenende schlafen viele dann wieder länger, aber auch dann findet fast ein Viertel der Befragten zu wenig Schlaf.
Zu wenig Schlaf kann auf Dauer ungesund werden. Eine kurze Schlafdauer steht laut Studie im Zusammenhang mit Bluthochdruck und ist ein Risikofaktor für Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch auf die psychische Gesundheit könne Schlafentzug negative Auswirkungen haben. Allerdings weisen der Studie zufolge nicht alle Menschen mit kurzen Schlafzeiten ein erhöhtes Gesundheitsrisiko auf.
