Und selbst beim Klimaschutz hilft das Nagetier laut neuer Forschung offenbar. Ein internationales Forschungsteam schreibt im Fachjournal Communications Earth Environment: In Gebieten mit Biberaktivität wird wahrscheinlich deutlich mehr Kohlenstoff gespeichert als in vergleichbaren Landschaften ohne die Tiere.
Die Forschenden haben einen Bachlauf in der Nordschweiz untersucht, an dem seit Jahren Biber leben. Mit Messungen von Treibhausgasen, Sedimenten und chemischen Prozessen haben sie eine umfassende Kohlenstoffbilanz erstellt.
Das Ergebnis: Die von Bibern geschaffenen Feuchtgebiete wirken als sogenannte Kohlenstoffsenke. Sie binden also mehr CO2, als sie abgeben. Langfristig könnten solche Landschaften eine wichtige Rolle im Klimaschutz spielen.
