Ein neuer Bericht zeigt jetzt aber, dass noch immer chemische Rückstände davon in der Umwelt zu finden sind. Die Forschenden haben den Verlauf genauer untersucht. Sie schreiben: Das meiste Öl, das ausgelaufen ist, wurde innerhalb des ersten Sommers weitgehend umgewandelt: Ein großer Teil, nämlich zwischen 30 und 40 Prozent, verdampfte in die Luft. Wasserlösliche Chemikalien wurden von Meeresorganismen abgebaut, andere lösten sich durch Sonnenlicht auf.
Allerdings gab es in dem Rohöl auch Bestandteile, die sich länger hielten. Ölige Schichten bedeckten Ufergräser und einige Partikel sanken bis auf den Meeresboden. Dort fanden die Forschenden auch 2020, also zehn Jahre nach der Katastrophe, noch Rückstände davon.
Sie sagen: Zu verstehen, wie Rohöl im Meer abgebaut wird, ist wichtig, um für andere Ölkatastrophen Vorhersagen über die Schäden machen zu können.
